9/28/2010
9/27/2010
9/26/2010
9/25/2010
LOOK OF THE DAY | IT'S NOT LUPUS HOUSE
U.a. Hugh Laurie und Emma Thompson in ALFRESCO [1983]
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Nach hundert Jahren ist HOUSE M.D. auch endlich bei mir angekommen. Ich bin süchtig und brauche Hilfe. Hilfe.
P.S.: Emma Thompson ist hier aber auch 'ne Bombe!
P.S.: Emma Thompson ist hier aber auch 'ne Bombe!
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9/22/2010
LOOK OF THE DAY | MULTIPLE PARTNER LOOK
U.a. Helen Hunt und Sarah Jessica Parker in GIRLS JUST WANT TO HAVE FUN [LIPSTICK & ICE CREAM, 1985]
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9/21/2010
CIRCUS' BLOG SLAM, BERLIN
Ich hab's mal wieder geschafft eine ganze Reihe von Tagen nicht zu posten, sorry. Ausrede diesmal: Ich ziehe um. Nach Köln... Und weil das alles verdammt spontan entschieden wurde, habe ich auch immernoch keine Wohnung in dieser Stadt, die leider nicht Berlin ist. Daher wird wohl auch die nächsten Tage hier erstmal wenig passieren.
Das Blog Slam von CIRCUS fand vor fünf Tagen statt und inzwischen gibt es auf dem Blog auch schon einen zusammenfassenden Bericht. Ich kann dem nichts hinzufügen, sondern nur zustimmen, dass es wirklich großartig war und wir 'ne Menge Spaß hatten!
Mit Stefan [Schaulaufen] und Barbara [Fashionfreax; Im Nahtschatten] saß ich in der Jury und hatten die Qual bei der Wahl den sechs Slammern. Wer gewonnen hat und wie der Abend so in Bildern aussah, könnt Ihr Euch hier gucken. Und nun folgt noch ein kleines Video vom Abend.
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Ego
9/16/2010
CIRCUS BOOKAZINE #1 AND THE WORLD'S FIRST BLOG SLAM TODAY
Klingt erstmal ziemlich verquer: Blogger der digitalen Welt vereinen sich und verleihen einem speziellen Thema ihre Stimme. Analog. Medienformen vermischen sich. Aus einem Buch und einem Magazin wird ein Bookazine. Und die Autoren stammen aus den unterschiedlichsten Längen- und Breitengraden: England, Frankreich, USA, Kanada, Island, Italien, Griechenland... oder eben aus Darmstadt, wo ein paar junge, enthusiastische Studenten das Projekt CIRCUS gründeten.
Mit der Zusammenarbeit von 70 Bloggern aus 6 Kontinenten darf ich Euch die erste Ausgabe des halbjährlich erscheinenden Bookazines präsentieren, das sich mit dem scheinbar trivialen Thema Mode auseinandersetzt und von allen Seiten neu beleuchtet.
"In diesem kunstvoll gestalteten Bookazine geht es nicht darum, welche Handtasche das neue „Must-Have“ der Saison sein wird. Es betrachtet das scheinbar altbekannte Thema Mode aus einer neuen Perspektive und präsentiert die versteckten Geschichten abseits von Beauty-Tipps, Topmodel-Shows und Markenwahn. Die Artikel sollen unterhalten und zum Nachdenken anregen: Außenstehende und Experten; Männer genauso wie Frauen."
Ich kann s nicht lassen, die Ausgabe durchzublättern und daran zu riechen! Und ich freue mich schon, das umfangreiche Werk von vorne bis hinten oder auch durcheinander lesen zu können. Darunter sind spannende Artikel von meinen deutschen Lieblingsbloggerinnen: Anne Feldkamp [blica] schreibt zum Beispiel über die "Ohne Models"-Kampagne der Brigitte und Katja Schweitzberger [beesandballons] nimmt Uniformen unter die Lupe.
Auch ich habe einen kleinen Teil dazu beigetragen. Und wenn Ihr Euch das Bookazine kauft, findet ihr den Artikel unter der Überschrift "Traumfabrik" und erfahrt darin näheres zum Thema Filmkostüm und seine Bedeutung.
Ab sofort gibt es das "Kleine Schwarze" hier online bestellen oder offline im Zeitschriftenhandel und in Buchläden kaufen. Wer mehr über CIRCUS erfahren will, kann hier reinschauen. Und natürlich gibt es auch einen hauseigenen Blog von CIRCUS. Darin gibt es auch Einblicke hinter den Kulissen, so berichtet Katja zum Beispiel, was bei einer Recherche für so einen Artikel alles schief gehen kann - und ich kann wirklich ein Lied davon singen!
Hier ein kleines Mini-Video, in dem ich durch das Bookazine blättere. Die ersten Sekunden sind ein armseliger Versuch meinerseits, in die Kamera zu sprechen und witzig zu sein, aber ich wurde dieses mulmige Gefühl einfach nicht los, das man kriegt, wenn man sich selbst filmt und mit sich selbst redet. Wie schaffen diese Vlogger das täglich? Ich hab dann also einfach die Klappe gehalten und geblättert... Bitte, schaut und lacht mich aus:
9/14/2010
PREPPY KIDS IN JOHN CARPENTER'S VILLAGE OF THE DAMNED
Ich muss durch Proletkult für ewig verdorben worden sein, denn ich kann keinen Film mehr anständig gucken, ohne ständig die Kostüme zu scannen und zu analysieren! Mit JOHN CARPENTER'S VILLAGE OF THE DAMNED [DAS DORF DER VERDAMMTEN] wollte ich mir eigentlich nur einen alten Jugend-Horrorklassiker angucken, so nebenbei zur Beruhigung (Horrorfilme SIND beruhigend!). Aber die feschen Perrücken der Kids, ihre adrette Kleidung und die perfekt geschnittenen Mäntel und Jacken nahmen meine Aufmerksamkeit so sehr in Anspruch, dass ich das alles in Screenshots festhalten musste.
Robin Michel Bush, die sich im Horror-Genre schon bestens auskennt, schien zu wissen, wie man mit scheinbar harmlosen Klamotten einen gruseligen Effekt herstellt. Assoziiert man mit den weißen Haaren erstmal Unschuld und Weisheit, wird einem nach wenigen Minuten schon klar, dass diese Kinder ganz und gar nicht unschuldig sind! Eine Tatsache, die einen schon verwirren kann, alleine das macht einem doch schon Angst, das Ungewohnte! Die Perrücken sollten übrigens den Effekt vermitteln, dass die Kinder übernatürlich große Köpfe hätten, was aber irgendwie fehlgeschlagen ist, wie ich finde. Ein Horror wäre da auch noch dieses omnipräsente Grau! Ich meine, wem graut es nicht bei der Vorstellung von monotonen Uniformen, ohne jeglichen Individualismus? Obwohl ich diese Exemplare, die sich ja in ihren Details stark voneinander unterscheiden, ziemlich ansprechend finde. Wenn ich noch zur Schule gehen würde und Schuluniformen ein Thema wären, wäre das hier mein erster Vorschlag! Doch im Kontext der Geschichte ist das natürlich was anderes. Die Alien-Kinder wirken darin auf den ersten Blick so brav und gehorsam, ganz wie aus idyllischen Schulaufnahmen aus den 1930ern und 40ern, wo noch Zucht und Ordnung herrschte. Aber die graue Kleidung und die farblosen Haare - wie soll man jemanden bei dieser Neutralität noch durchschauen? Aber das schönste an den Kindern sind ihre lieblichen Augen. Solche Augenfarben habt Ihr noch nicht gesehen, da kann man sich schon drinnen verlieren!
So weit so gut, doch John Carpenter's Version erhielt nicht gerade gute Kritiken, als einfallsloses Remake des Originals von Wolf Rilla (schöner Name für einen Horrorfilm-Regisseur) von 1960. Ich habe Rillas Version zwar bisher nicht gesehen, beim Durchklicken der Bilder gefällt mir die Aufmachung der Kids aber schonmal viel besser. Auch der Perrücken-Effekt scheint hier gelungen. Neue Ideen sind beim Remake in Sachen Kostüme also nicht geflossen. Dennoch: Dieser Preppy-Look der Kids wirkt als Kontrast zur 90er-Jahre Mode der Dorfbewohner viel furchterregender als im Vergleich zur 60er-Jahre Mode des Vorgängers und... oh man... ich sagte ja, ich bin verdorben...


Süß wie der kleine David ganz rechts mit seiner Bomberjacke raussticht.








Na klar, die Anführerin hat natürlich den schärfsten Haarschnitt!



Ist das nicht der Traum eines Lehrers?





Lieblich!




Auch ein verdammt gruseliger Effekt, wenn auch angeblich unbeabsichtigt: Die blond-blauäugigen Kids erinnern stark an den "arischen Idealtyp" der Hitlerjugend.






Ist er nicht putzig?



Kuckuckskinder













Abgesehen von den Kindern sind natürlich auch die 90er-Jahre-Provinzoutfits ein Hingucker. Aber das Highlight ist Kirstie Alley, die die toughe Wissenschaftlerin mit metropolem Stil vorbildlich verkörpert. Während die Kinder stets ihr Grau und Weiß kultivieren, trägt Kirstie ausschließlich Schwarz. Doch auf der Beerdigung, bei der alle in Schwarz gekleidet sind, steigt sie um auf Beige. Das ist absolute Coolness!
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